´╗┐ MSC Adenau e. V.

MSC Adenau Nordschleife PUR



MSC Adenau e. V. im ADAC

News/ Berichte Sportjahr 2019

Erfolg für Team Jörg und Hiltrud Ritter bei „Bertha’s Enkel Landpartie 2019“

Am 29.06.2019 fand die 6. Auflage dieser touristischen Ausfahrt auf alternativen Spuren von Bertha Benz statt. Es war allerdings das erste Mal, dass diese Veranstaltung zur ADAC Mittelrhein Classic Meisterschaft zählte. Der Start erfolgte in Bosenheim, nahe Bad Kreuznach bei noch angenehmen Temperaturen mit einer Geschicklichkeitsprüfung. Im Verlauf de ca. 230 km langen Fahrtroute mussten die 14 gestarteten Teams „Stumme Wächter“ notieren und vorgegebene Bilder (Gebäude, Figuren u.s.w.) finden. Dabei war bei den stetig steigenden Temperaturen höchste Aufmerksamkeit geboten. Das Auffinden der richtigen Strecke gestaltete sich aufgrund unpräziser Angaben bei den „Chinesenzeichen“ in einigen Fällen als sehr verwirrend. Besonders ermüdend und anstrengend empfanden die Teilnehmer die Stadtdurchquerung Heidelbergs. Das permanente „Stopp and Go“ von Ampel zu Ampel stellte für Mensch und Maschine bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius eine große Herausforderung dar. Endlich war das erste Zwischenziel erreicht: die Stadt-Apotheke in Wiesloch. Dieser legendärer Ort wird auch als „erste Tankstelle der Welt“ bezeichnet. Bertha Benz war der erste Mensch, der mit einem benzinangetriebenen Automobil eine Fernfahrt unternahm. Im August 1888 fuhr sie mit ihren Söhnen Eugen und Richard im „Modell 3 des Patent-Motorwagen“ von Mannheim zur ihrer Mutter nach Pforzheim. Unterwegs kaufte sie in der Stadt-Apotheke in Wiesloch „Ligroin“ ein, wie man damals den Treibstoff nannte. Die Teilnehmer der Oldtimer-Ausfahrt durften diesen geschichtsträchtigen Ort in Augenschein nehmen und lauschten aufmerksam den Erzählungen der jetzigen Apothekenbesitzer. Nach dieser informativen Exkursion und Beantwortung diverser Fragen für die Rallyewertung schmeckte das Mittagessen umso besser. Frisch gestärkt und ausgeruht begaben sich die Teams in ihren Oldtimern auf die Rückfahrt. Wieder musste man die Augen offen halten, um unterwegs keine Orientierungskontrollen oder Bilder zu verpassen. Am Ziel in Bad Bergzabern angelangt erwartete die Teilnehmer noch eine Geschicklichkeitsaufgabe und dann hieß es entspannt auf die Siegerehrung zu warten. Team Jörg und Hiltrud Ritter waren an diesem Tag mit ihrem BMW 3.0 CSI (Baujahr 1972) unterwegs und konnten mit nur 3 Strafpunkten Rückstand einen hervorragenden 2. Platz für sich verbuchen.

Text: Hiltrud Ritter / Bilder: Jörg Ritter

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29. ADAC Adenau Classic Oldtimer-Rallye

Vom 10.-12. Mai 2019 standen die Eifelregion rund um den Nürburgring und weite Teile des Hunsrücks ganz unter dem Motto „29. ADAC Adenau Classic 2019 um den Wochenspiegel-Cup“.

Nach über 25-jähriger Tätigkeit im MSC Adenau legte Alfred Novotny zu Beginn des Jahres sein Amt als Vorsitzender nieder, um sich von nun an privater Vorlieben zu erfreuen. Durch sein besonderes Engagement als Organisationsleiter prägte er das Image der Adenau Classic und machte sie zu dem, was sie jetzt ist: eine der schönsten, interessantesten und beliebtesten Oldtimerveranstaltungen in Europa, die aufgrund ihres besonderen Flairs mittlererweile als „Geheimtipp“ in der Oldtimerszene gilt.

Wir, d.h. alle MSC Adenau Mitglieder, möchten uns an dieser Stelle bei ihm für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz und bei seiner Ehefrau Christa für ihre Mithilfe und Verständnis bedanken.

Bei der diesjährigen 29. Auflage der Adenau Classic stellte sich Bernd Halffmann neben der schon seit Jahren betreuten Funktion des Fahrtleiters auch der des Organisationsleiters zur Verfügung.

Mit insgesamt 125 Fahrzeugen der Baujahre 1949 bis 1989 bereitete das Starterfeld allen Oldtimer- und Youngtimerliebhabern wieder einmal eine wahre Augenweide. Neben Porsche und Mercedes-Benz waren Marken wie Jaguar, Alfa Romeo, BMW, Volvo, Triumph, MG, Austin Healey, Simca, Morgan, Audi, VW, Morris, Chevrolet, Jensen und Alpine aus verschiedenen Epochen vertreten.

Nach der Dokumenten- und technischen Abnahme mit anschließender Begrüßung durch den Schirmherrn und Kreisbeigeordneten Herrn Horst Gies sowie dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Herrn Guido Nisius, starteten die prachtvollen Fahrzeuge im Historischen Fahrerlager am Nürburgring zur 78 km langen 1. Etappe. Bereits nach drei Minuten Fahrzeit wurde auf der alten Südschleife die erste Wertungsprüfung gefahren. Die weitere Route führte nach Kelberg, wo die „sportlich“ gestarteten Teilnehmer eine Gleichmäßigkeitsprüfung und die „touristisch“ gestarteten eine Geschicklichkeitsaufgabe zu bewältigen hatten. Danach konnten die Teams erst einmal verschnaufen und die malerische Eifellandschaft auf ihrem Weg über Leudersdorf (Landesgrenze) und Eichenbach zurück zum Fahrsicherheitszentrum genießen. Dort erwartete sie die letzte Wertungsprüfung des 1. Rallyetages. Bis zum Etappenziel im Eifeldorf mit gemeinsamen Abendessen waren nur noch wenige Meter zurückzulegen.

Der Start zur „Königsetappe“ über 270 km erfolgte am Samstag erneut im Historischen Fahrerlager vor der Kulisse der Fa. Vredestein. Trotz des strömenden Regens waren die Teilnehmer guter Laune und nahmen die Herausforderung in Angriff. Nach der ersten Wertungsprüfung in Münk (sportlich) bzw. Sonderprüfung in Nachtsheim (touristisch) bildete das Ingenieurbüro Brockmann eine weitere Station ihrer Rallye. Auf dem Firmengelände galt es eine vorgegebene Strecke in exakter Zeit zu absolvieren. Die nächste Sollzeitprüfung fand im Anschluss bei der von Frank Gerardy neu errichteten Halle „Klassiker Manufaktur“ in Polch statt. Nach der Durchfahrtskontrolle in Kerben führte die Route über das „Maifeld“ durch malerische Ortschaften wie Kalt und Mörz zur Mosel nach Kattenes und Alken. Die Hoffnung auf besseres Wetter im Hunsrück blieb jedoch unerfüllt. Auf dem Mitarbeiterparkplatz der Fa. Bomag in Buchholz, wo die Teilnehmer eine weitere Wertungsprüfung erwartete, kamen zum Dauerregen noch Sturmböen hinzu. Im weiteren Verlauf erreichten die Teilnehmer das Rheinufer in Boppard, wo eine Teamvorstellung stattfand. Aufgrund des Wetters war die Anzahl an Zuschauern eher bescheiden. Danach führte der Weg über Bad Salzig, Rheinbay, St. Goar und Urbar zur Bergrennstrecke in Oberwesel. Dort fand in der Zeit der 60iger bis hin zu den frühen 80iger Jahren das historische Bergrennen Oberwesel-Langscheid statt. Auf dieser Strecke durften die Teilnehmer ihre Oldtimer in einer Sollzeitprüfung bewegen. Jetzt war es an der Zeit sich in Erbach bei einem herzhaften Mittagessen für die Nachmittagsetappe zu stärken. Die Teams durchquerten Hunsrückortschaften wie Mörschbach, Pleizenhausen und Budenbach auf ihrem Weg nach Horn zu einer Stempelkontrolle. Weitere Wertungsprüfungen folgten bei Fa. Scherer in Kastellaun und Liesenich. Von dort ging es zurück an die Mosel über Beilstein und Cochem nach Klotten zur Stempelkontrolle und Teamvorstellung. Der Regen hatte mittlererweile etwas nachgelassen. Nach einer weiteren Sollzeitprüfung in Illerich durften sich die Teams im Autohaus Gerhartz bei Kaffee und Kuchen stärken, bevor es zurück in Richtung Nürburgring ging. Die sportlich gestarteten Teams absolvierten in Retterath noch eine Gleichmäßigkeitsprüfung, während die touristisch gestarteten Teilnehmer in Uersfeld ihr Geschick mit dem Fahrzeug unter Beweis stellen konnten. Zurück im Historischen Fahrerlager wurden alle unter musikalischer Begleitung durch die Band „Schmitzbackes & Co.“ herzlich mit Sekt empfangen. Der letzte Höhepunkt des Tages stellte die Abendveranstaltung im Dorint Hotel dar. Die Teams wurden mit einem reichhaltigen Nordschleifen-Büffet verwöhnt und ließen den Tag mit Live Musik von Schmitzbackes & Co. ausklingen.

Für das Event „Nordschleife pur“ am Sonntagmorgen hatten sich alleine weitere 120 Teilnehmer angemeldet, um 90 Minuten lang den legendären Nürburgring unter die Räder zu nehmen. Bei trockenen Bedingungen mit kühlen Temperaturen sollte dem Fahrspaß nichts im Wege stehen. Nach diesem Höhepunkt am frühen Morgen ging es dann auf die 48 km lange letzte Etappe, die ganz im Zeichen von „Vredestein“ stand; ging es doch um die heißbegehrten Reifensätze, die neue Besitzer suchten. Während die „Sportler“ auf dem Adenauer Sportplatz eine Sollzeitprüfung mit drei Zeitnahmen hinter sich bringen mussten, absolvierten die „Touristen“ auf dem Parkplatz der Straßenmeisterei eine Abstandsmessung. Bis zum Zieleinlauf waren es nur noch wenige Kilometer mit zwei Durchfahrtskontrollen in Siebenbach und Meuspath. Im Historischen Fahrerlager am Nürburgring wurden die Teams abschließend mittels Zielflagge, Sekt und musikalischer Untermalung durch „Schmitzbackes & Co.“ vor der „Vredestein“ Kulisse in Empfang genommen. Das Historische Fahrerlager verwandelte sich regelrecht in ein rollendes Automobilmuseum, was schon ein sehr beeindruckendes Bild darstellte. Mit einem Brunch und anschließender Siegerehrung im Dorint Hotel wurde das Ende der „29. Adenau Classic“ eingeläutet. Vorher hatten die Teams noch die Möglichkeit sich kostenlos von dem Schnellzeichner Chris Istrate aus Meckenheim eine Karikatur anfertigen zu lassen.

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News/ Berichte Sportjahr 2018

2. und 4. Platz für MSC Adenau bei der Barbarossa Classics

Zum 11. Mal fand am 12.08.18 die Barbarossa Classics des MSC Sinzig statt.
Bei sommerlichen Temperaturen starteten 46 Teams im Minutenabstand vom Kaiserplatz in Sinzig und machten sich auf den Weg zur 82 km langen 1. Etappe.

Die Strecke führte über ausgesuchte idyllische Landstraßen an Bad Neuenahr vorbei in Richtung Kempenich und weiter über Kesseling und Ahrbrück zur Mittagspause nach Schuld. Nach einer Stunde Aufenthalt nahmen die Teams die 76 km lange 2. Etappe in Angriff.
Über Reifferscheid, Fuchshofen und Esch ging es dann wieder in östlicher Richtung an der Ahr entlang zurück nach Sinzig.

Unterwegs mussten die Teilnehmer alle gelben Ortseingangs- und grünen Ortshinweisschilder notieren.
Außerdem galt es in den beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen mit insgesamt vier Zeitmessungen die vorgegebenen Schnitte mit möglichst wenig Abweichung zu absolvieren. Aufgrund größerer Wartezeiten am Start der Wertungsprüfungen und des hohen Touristenverkehrs an der Ahrstrecke war es den Teilnehmern nicht möglich zu den vorgegebenen Zeiten die Mittagspause bzw. das Ziel zu erreichen.
Der Veranstalter zeigte sich einsichtig und vergab keine Zeitstrafen. Nur vier der gestarteten Teams schafften es nach Aufaddierung mit weniger als 10 Strafpunkten die Barbarossa Classics zu beenden.
Jörg und Barbara Hahn auf MB W 126 freuten sich mit nur 1,34 Punkten über ihren zweiten Platz im Gesamtklassement. Jörg und Hiltrud Ritter auf Audi 50 LS belegten mit 3,45 Punkten einen sehr guten 4. Rang. Gratulation an alle.


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