MSC Adenau e. V.

6. Schinderhannes Classic mit dreifacher MSC Power am Start

Geschrieben von userhr am 25.07.16 um 0:18 Uhr • Artikel lesen

6. Schinderhannes Classic mit dreifacher MSC Power am Start

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Am 16.Juli fand die 6. Auflage der Schinderhannes Classic in Simmrn statt.
Bei der „Sportlichen Zuverlässigkeitsfahrt“ mit 42 gestarteten Teams erfolgte die Wertung für die ADAC Mittelrhein Meisterschaft.
Die Organisation, Streckenführung und Qualität des Bordbuchs waren ausgezeichnet. Die richtige Wegstrecke war anhand von kilometrierten Chinesenzeichen und Kartenausdrucken zu finden.

Der Fahrtleiter Bernd Halffmann, der auch das Bordbuch „Sport“ bei der Adenau Classic ausgearbeitet hatte, ließ sich bei seiner eigenen Veranstaltung knifflige Dinge einfallen.
Das bei Classicveranstaltungen eigentlich keine Aufgaben aus dem Orientierungssport Anwendung finden sollten, war im Hunsrück anders.
Bei den Kartenausschnitten durfte nur nach dem Einbahnstraßensystem gefahren werden d. h. eine einmal in einer Richtung befahrene Straße durfte nicht in Gegenrichtung befahren werden. Zudem wurde eine Straße auf der Karte durch einen dicken fetten Punkt einfach gesperrt, was so mancher nicht als solches gesehen hatte. Eine andere Orientierungsaufgabe fand auf einem Parkplatz mit eigentlich neun parallelen Wegen statt, wobei ein Weg auf der Karte mit „Bäumen bepflanzt“ wurde und somit nicht als Weg erkennbar war. Bis das der ein oder andere Teilnehmer das geschnallt hatte, verging Zeit und immer mehr Fahrzeuge versammelten sich auf dem Parkplatz. Das Gewusel war perfekt. Es wurde nur noch kreuz und quer gefahren.... Die Streckenpostin, die den Teilnehmern bei der Ausfahrt einen Stempel in die Bordkarte drückte, fand das Ganze sehr amüsant. Die Teilnehmer sahen das etwas anders.
Außerdem galt es noch sechs Zeitprüfungen mit insgesamt 10 Messungen zu absolvieren.

Unsere drei MSC Teams erreichten mit ihrer Power folgende Ergebnisse:
Jürgen und Wilma Theisen versemmelten gleich mal die erste Zeitprüfung. In beiden Messungen kassierten sie die max. Strafpunktezahl von jeweils 99. Trotzdem belegten sie mit ihrem Opel Ascona A 1,6 L (Bj. 1974) noch den 25. Platz. Jörg und Hiltrud Ritter waren mit ihrem schwarzen BMW 318 is (Bj. 1988) unterwegs. Sie patzten „nur“ in einer Zeitmessung und hatten somit auf einen Schlag auch 99 Strafpunkte. Damit landeten sie auf Rang 12 im Gesamtklassement.  Das Team Jörg und Barbara Hahn konnte auf MB W 126 den 10. Platz für sich verbuchen, da sie sich nirgends 99 Punkte einschenkten.
 (Text: Hiltrud Ritter)

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